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Das Objekt eines Satzes:

Von der Satzglied-Art des Objektes, gibt es mehrere Arten: Das Genitivobjekt, das Dativobjekt und das Akkusativobjekt.

Das Genitivobjekt

Frage: Wessen?

Der Genitiv ist einer der vier Fälle im Deutschen. Er zeigt Besitzverhältnisse an. Er zeigt an, wem was gehört.

Als Genitivobjekt, bezeichnet man den Teil eines Satzes, der anzeigt, wem ein im Satz genannter Gegenstand / eine im Satz genannte Person gehört:

Bsp.:

Das Radio des Mannes läuft.

Wessen Radio läuft? → des Mannes.

Also ist der Ausdruck „des Mannes“ das Genitivobjekt.

Das Dativobjekt

Frage: Wem?

Das Dativobjekt zeigt, wem etwas getan wird. Also ist es durch die Frage: „Wem?“ hier passend.

Bsp.:

Der Mann wirft dem Mädchen etwas zu.

Wem wirft der Mann etwas zu? → dem Mädchen

Also kann hier der Satzteil „dem Mädchen“ als Dativobjekt bezeichnet werden. Zusammen mit dem Akkusativobjekt, macht das Dativobjekt das Ziel einer Handlung deutlich. Im Unterschied zum Akkusativobjekt aber beschreibt das Dativobjekt die/den Betroffene(n) der beschriebenen Handlung des Satzes.

Seinen Namen verdankt das Objekt dem 3. Fall im Deutschen, dem Dativ.

Das Akkusativobjekt

Frage: Wen oder was?

Hier ist bei der Frage gleich etwas auffällig: Das Fragepronomen „was?“ kommt sowohl beim Subjekt, als auch beim Akkusativobjekt vor. Aber hier ist der Verlaufspunkt der beschriebenen Handlung ausschlaggebend: Das Subjekt beschreibt meist den Ausgangspunkt oder die Ursache einer Handlung. Das Akkusativobjekt das Ziel einer Handlung.

Bsp.:

Der Mann gießt den Baum.

Wen oder was gießt der Mann? → den Baum

In diesem Beispiel also kann der Satzteil „den Baum“ als Akkusativobjekt bezeichnet werden.

Auch das Akkusativobjekt hat seinen Namen von einem deutschen Kasus (Fall): Dem Akkusativ, also dem 4. Fall.